Neues in der Kategorie Fragwürdig

Manche Politiker haben wohl doch nicht so viel auf dem Kasten, wie man versehentlich von ihnen erwarten dürfte. Oder liegt es nur daran, dass die kommenden sächsischen Regierungsparteien ihren Parteitag jeweils in Dresden abgehalten haben? War doch Dresden eine Zeit lang das „Tal der Ahnungslosen“.
Gestern verkündete heise online dann: „Schwarz-Gelb in Sachsen will Internet-Telefonie besser überwachen“.

Die Qual der Wahl

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Gibt es nicht noch eine Möglichkeit, die anstehende Bundestagswahl erst mal aufzuschieben? Nicht etwa weil ich mit dem, was die Freaks in den vergangenen vier Jahre fabriziert haben, zufrieden wäre. Eher im Gegenteil. Irgendwie kommt diese Wahl so überraschend auf mich zu, wie es sonst den Anderen mit Weihnachten geht — plötzlich ist es wieder soweit.
Wollte ich diesen Beitrag doch ursprünglich mit Tucholskys Worten „Wenn Wahlen etwas ändern würden, dann wären sie verboten“ (oder so ähnlich) eröffnen. Aber diese Aussage stammt nicht von Kurt Tucholsky. Da geht es doch schon wieder los.

UI: Renaissance

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Renaissance, ein Wort unserer westlichen Nachbarn, das mit Wiedergeburt übersetzt werden darf. Als Begriff bezeichnet Renaissance eine kunst- und kulturgeschichtliche Epoche im 14.-17. Jahrhundert.
Wie man den IT-News (z. B.: heise online oder Golem.de) heute entnehmen kann, hat das OpenOffice-Team einen UI-Prototyp, namens Wiedergeburt Renaissance, vorgestellt. Die bescheidenen Screenshots dazu verkneife ich mir andiese Stelle aus guten Grund.

Schweinegrippe-Impfung

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Poah, jetzt muss es raus. Ich kann die ganze Diskussion um die Schweinegrippe &. Co. nicht mehr hören.
Hätte unser allseits beliebter Bundesinnenminister mal aufgepasst, hätte er die, erstmals in Mexiko aufgetretene, Schweinegrippe auf die Erfordernis der Aufenthaltsgenehmigung aufmerksam gemacht. Gut, hat mal wieder nicht funktioniert. Hat wer etwas anderes erwartet?
Alles zu spät? Nein, natürlich nicht. Wir haben doch noch eine Wunderwaffe in der Politik. Zum Schutz der Familie hätte gleich mal im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend angefragt werden können. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen hätte kurzerhand ein Gesetzt auf den Weg gebracht, das es ermöglicht, die Schweinegrippe mit einem »STOPP!«-Schild wirkungsvoll zu blockieren.

Dieser Eindruck könnte glatt entstehen, wenn man sich das Ergebnis einer Umfrage von Infratest dimap zum traurigen Thema „Sperrung von kinderpornografischen Internetseiten“ anschaut und ihm auch noch trauen möchte. Aber wie allzu oft ist das mit Umfragen so eine Sache für sich.
Nehmen wir zum Beispiel den einen Software-Konzern aus Redmond. Dieser veröffentlicht in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen Umfrageergebnisse, die kein Mensch nachvollziehen kann.

Gibt es denn irgendwo einen Nachweis dafür, dass die Kreaturen, die uns tagtäglich die Inbox zumüllen, tatsächlich über so etwas wie Intelligenz verfügen?
Ich könnte es als kreativ bezeichnen, wenn die Kerlchen Adressen wie aejeb@kopfkrebs.de oder ryfv@kopfkrebs.de erfinden. Aber wie soll ich es nennen, wenn aus pascal@kopfkrebs.de plötzlich |pascal@kopfkrebs.de wird?
Für mich sieht es so aus, als wären diese Typen einfach nur unfähig, eine Adresse von der einen Liste in die andere zu übertragen. Dieser 'Fehler' wird von ihnen offensichtlich nicht bemerkt. Wie sollte ich sonst wissen, dass es diese Adresse gibt und an derartige Adressen Spam gesendet bekommen? Dabei mögen diese Wesen gar keine E-Mail-Adressen, die ein Pipe-Zeichen '|' enthalten. Ich halte es sogar für möglich, dass diese Wesen förmlich Angst vor einem Pipe-Ziechen in einer E-Mail-Adresse haben.
Wie soll ich es mir sonst erklären, dass bei der letzen E-Mail-Adresse der E-Mail-Adress-Liste nur der Teil rechts des Pipe-Ziechens als Empfänger-Adresse verwendet wird?
Passt doch bitte beim Kopieren der Adressen etwas auf! So schwer ist es doch wirklich nicht.

Es ist schon erstaunlich, was man von erfahrenen Ubuntu-Administratoren (oder dürfen die sich etwa auch root nennen?) zum Thema DKIM im Internet lesen darf. Ich gestehe ehrlich, ich hatte Angst DKIM auf meinem Mailserver zu konfigurieren. Dabei verwende ich doch nicht mal Unbuntu Linux.
Aber um es kurz zu machen: Wenn man die richtigen Dokumente liest, ist die Installation und Konfiguration des dkim-milters auch nur ein Kinderspiel.

Nachdem alles erledigt war ging es ans Testen. Auch das sah, bis auf eine Kleinigkeit, sehr zufriedenstellend aus. Ich schaute mir dann auch an, wie verschiedene Freemail-Anbieter die signierten E-Mails bewerten. Ach das sah überall, außer bei dem Anbieter aus Redmond, gut aus.
Nur bei dem derzeit größten Suchmaschinenbetreiber hatte ich noch gar keinen E-Mail-Account. Der Account war schnell eingerichtet und Google gefiel sogar meine signierte E-Mail.

Ist das vermeintliche Phantom von Heilbronn etwa eine Angestellte auf einer Baumwollplantage? Oder wer hat den Wattestäbchen seine DNA spendiert?
Tja, nach wem soll man auch bitte fahnden, wenn man unfähig dazu ist?
Wenn es keinen Täter gibt, dann wirft man eben einen verzweifelten Blick in die DNA-Datenbank. Ein Opfer wird sich schon finden. Früher war da noch ein Bisschen Wahrheit dabei. Da erfuhr man dann ganz beiläufig, dass die Ermittler noch im Dunkeln tappen. Nicht etwa der faschen Fährte, die sie sich selbst gelegt haben, planlos folgen. In Bildern mag mir das erst gar nicht vorstellen.

Na, wie heißt Du?

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Letzte Woche saß ich nachmittags in einem Wartezimmer. Ich war sowas von müde, dass man es sich kaum vorstellen kann. Also versuchte ich mich mit einer c't wachzuhalten.
Aus dem Augenwinkel habe ich irgendwie mitbekommen, das eine Frau mit Hund hereinkam. Ich konnte nicht anders und warf kurze Zeit später einen Blick auf den Hund. Dieser machte es sich in dem Moment am Boden richtig gemütlich. Ich hätte mich am liebsten dazu gelegt.

Kurze Zeit darauf kam eine weitere Frau herein. Sie setzte sich in die Ecke, in der ich saß. Sie sah recht schnell den Hund und sprach zu ihm: “Du bist ja hübscher. Na, wie heißt du?”

Der blöde Hund wollte ihr die Frage einfach nicht beantworten.

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