Es gibt ja Leute, die nutzen irgendwelche Software-Produkte, weil vielleicht
irgendwann einmal jemand gesagt haben könnte, dass das entsprechende Tool gar
nicht so schlecht sei - oder so ähnlich. Wie auch immer.
Da ich meine Erfahrungen mit Subversion (a.k.a.
svn) bereits gesammelt habe, käme ich garantiert nicht auf die Idee, jemanden
Subversion ernsthaft zu empfehlen.
Andrerseits gibt es auch
Personen[1],
die es wohl noch nicht geschafft haben, einen Blick über den Tellerrand zu
wagen. Wenn diese Personen dann gebeten werden, sich über mögliche Alternativen
zu Subversion zu informieren, dann sehen gute Lösungen, wie
z. B.
Git
oder Mercurial,
plötzlich ganz alt und chancenlos aus.
Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich keine LDAP-Guru bin. Was manüber die Konfiguration des slapd wissen sollte und will findet man in der
Dokumentation oder im Web.
Was bei der Konfiguration jedoch etwas Umdenken verlangt, ist dir Tatsache, dass
die Software derzeit ihrer Dokumentation (sldap.conf(5))
etwas voraus ist. So liest slapd seine Konfiguration seit Version 2.3 aus
LDIF-Konfigurationsdateien.
Die Schreibweise der in der Manual Page genannten Konfigurationsoptionen wurde
folglich geändert. So wurde zum Beispiel aus authz-policy ein
olcAuthzPolicy. Soweit so gut.
Wenn ich heute einen Blick aus dem Fenster werfe, sehe ich Reste vom Schnee, viel matschige Pampe und Reste von Silvester-Knaller.
Das Foto links zeigt was ich am 29. Dezember noch sehen durfte. Ich ging schon fast davon aus, dass sich die Eiszapfen bald mit dem Dach verbinden würden. War aber leider nicht so.
Fußball gilt als schönste Nebensache der Welt. Angesichts der Hiobsbotschaften aus der Politik dürfte deshalb die bevorstehende WM in Kreisen der Bundesregierung für sehnsüchtig erwartete Entspannung sorgen. Endlich! Es ist ja nicht so, dass nicht genug zu tun wäre in diesem Land. Aber nachdem die Medien regelmäßig die mangelnde Entscheidungsfreude der Bundesregierung geißeln, nahm ausgerechnet der Bundespräsident seinen Hut, so schnell er konnte. Dann wurde Röslers Kopfpauschale abgeurteilt, und nun stehen sie da: Schlechte Nachrichten, wohin man blickt, und dann nicht mal ein politischer Erfolg in Sicht. Da kommt das Sportgetümmel der WM gerade recht. Findet zwar diesmal nicht hierzulande statt, aber seit 2006 dürfen die Bundesbürger sich ja wieder Deutschland-Fähnchen an den Balkon und an das Auto pappen. Das ist heute weniger ein politischer Akt als ein Teil des Spaßprozederes und sorgt auch noch für die dringend benötigte gute Stimmung. Für einen Monat werden die lieben Bürger jubeln, fiebern und schimpfen, sich aber einen feuchten Kehrricht um die Krankenkassenbeiträge und parteiübergreifende Streitigkeiten kümmern.
Insbesondere, dass die Wahl des Bundespräsidenten just in die WM-Zeit fällt, dürfte eine Atempause schaffen: Denn dann sitzen auch die meisten Redakteure lieber beim Public Viewing als vorm Bundeskanzleramt. Und wenn die WM vorbei ist, hat das Parlament ja auch bald schon wieder Sommerpause. Schön, dass es so was gibt.
Während die weltweite Spam-Flut beim besten willen nicht abnehmen will,
entdecke ich eine seltsame Entwicklung. Meine
Mitarbeiter der Woche
fangen langsam an, unter Spam-Entzug zu leiden.
Wurden doch eine Zeit lang im Schnitt pro Minute bis zu 3 Spam-Nachrichten
empfangen und in der gleichen Zeit bis zu 5 Spam-Mails, wegen Blacklisting des
Clients, abgelehnt, sieht es die letzten Monate richtig schlecht aus.
Kann schon mal passieren, dass man sich nach einem
aptitude full-upgrade ein altes
Debian Paket zurück wünscht. Früher
wurde man in diesem Fall auf snapshot.debian.net fündig. Aber wer da
in den letzten paar Jahren sein Glück versucht hat, wird wissen, dass das
Archiv wohl nicht mehr mit Paketen versorgt wird.
Heute Mittag kam ich in eine bescheidene Lage. Es gibt PHP-Code, der wohl so
übel ist, dass man ihn nur verteilen kann, wenn er zuvor mit Hilfsmittelchen,
wie zum Beispiel dem ionCube PHP Encoder, behandelt wurde. Tja, nach einem
PHP-Upgrade wollte der wüste Code nicht mehr. Und ionCube geschönte
Dateien lassen sich nun mal nicht so leicht mit einem Editor anpassen.
Die einzige Lösung schien sich in einem PHP-Downgrade zu verstecken.
Dienstleistung heißt, dass sich Kunden 10 min nach offiziellem Ladenschluss auf den freundlichen, aber deutlichen Hinweis "Sorry, wir haben schon geschlossen" durch die gehenden Kunden durchschlängeln, Zigaretten abgreifen und einen beim Gehen als F***e beschimpfen.
Dienstleistung heißt, seinem Kunden immer wieder dasselbe seelenruhig zu erklären. Auch wenn er es morgen wieder ignoriert.
Dienstleistung heißt, seinem Kunden auf Wunsch nach tagelanger, mühseliger Arbeit etwas zuzusenden, um dann zu hören: "Warum schicken Sie mir das eigentlich? Ach so. Ja, danke, aber ich kann es nicht gebrauchen."
Dienstleistung heißt, ein Angebot wie gewünscht innerhalb von 2 Stunden zu schreiben, zu layouten und zu versenden, um dann von einem Mail-Responder zu erfahren, dass der Ansprechpartner auf Kundenseite sich gerade für 3 Wochen in den Urlaub verabschiedet hat.
Dienstleistung heißt auch, dass derselbe Kunde rummosert, wenn sein Ansprechpartner auf Dienstleisterseite seinen Wünschen nicht sofort nachkommt, weil er tiefkrank im Bett liegt.
Dienstleistung heißt, Fleisch aus der Frischetheke nach Tagen aus dem hintersten Karton im Süßigkeitenregal hervorziehen zu müssen, wo es der Kunde versteckt hat.
Dienstleistung lässt sich auf eine einfache Formel bringen: Reiche deinem Kunden nicht nur den kleinen Finger, sondern wirf ihm die ganze Hand und gleich noch das Bein hinterher. Du brauchst schließlich das Geld.
Hm ja, wie soll ich es formulieren? Es scheint da doch noch ein kleines
Verständigungsproblem zwischen meinen, über alles geliebten,
Spam-Lieferanten und mir zu geben. Vielleicht fange ich mal auf die freundliche
Tour an.
Beim Betrachten meines mail.logs stellte ich voller Erschrecken fest, dass die
Kreaturen mal wieder Adressen haben, welche weder ich noch die MXe kannten. Na
gut, ich sehe es ein, Diskutieren bringt in diesem Fall nicht viel. Die eine
Seite wird es eh nie kapieren. Von daher: Liebe
E-Mail-Marketing-Experten, es tut mir eigentlich gar nicht leid. Ich habe
trotzdem die folgenden 43 Adressen in die Empfänger-Liste aufgenommen:
Ich habe in den vergangenen Tagen einiges darüber gelesen, wie man den Apache HTTP Server mit modwsgi dazu bewegen soll, Mercurial Repositorys zu publizieren. Ich fand dabei die lustigsten Konfigurations-Mutmaßungen. Daher sehe ich mich jetzt genötigt, die meines Erachtens erforderlichen Schritte in einer kleinen Anleitung zu veröffentlichen.
Was wird's wenn's fertig ist? Ein VirtualHost für die Subdomain
hg.example.com, über die man alle Repositorys eines bestimmten
Verzeichnisses sowie Repositorys aus weiteren Verzeichnissen publizieren
kann.
Wer nicht weiß, wie man den Apache httpd konfiguriert, mit Mercurial
arbeitet oder Software installiert, darf gleich
weitergehen.
(Dieser Beitrag ist sozusagen für Fortgeschrittene.) Wer Unbuntu-Linux
einsetzt, sucht nach apache2-mercurial oder sonst einer lustigen
Namenskombination. Hm, Microsoft Windows‽
Heute ab 14 Uhr Mahnwache in Berlin. Dazu mal rasch ein Copy 'n' Paste:
Der
Datenschutzverein FoeBuD veranstaltet am Montag, den 5.10.2009, ab 14 Uhr
anläßlich der Koalitionsgespräche zwischen CDU/CSU und FDP eine Mahnwache. Die
Aktion steht unter dem Motto "Bürgerrechte sind keine Verhandlungsmasse!"
und findet vor dem Gebäude der nordrheinwestfälischen Landesvertretung
(Hiroshimastr. 12-16) in Berlin statt, wo am Montag die Koalitionsgespräche
beginnen.
Den ganzen Artikel gibt es mit weitern Informationen auf der Website des FoeBuD e.V.